Social-Media: Die Angst des Unternehmers vor dem Kontrollverlust

Im Kontakt mit Unternehmern, Managern und Marketing-Verantwortlichen hört man es seit Jahren wieder und wieder: Sie haben Angst – Furcht im Social-Web die Kontrolle über ihre Botschaft zu verlieren. Haben Argwohn, dass Mitbewerber offene Plattformen dazu benutzen könnten, negative Nachrichten zu verbreiten. Der »Shitstorm« droht, der Untergang des Abendlandes damit einhergehend. Doch was haben diese Unternehmen eigentlich zu befürchten? Was wirklich? Bringt man es auf den Punkt, bleibt halt oft wenig übrig. Verbreiten die bösen bösen Konkurrenten etwa Unwahrheiten, dann enttarnt man sie – so einfach ist es. Wer einem dann nicht glaubt (die potenziellen oder auch bereits vorhandenen Kunden), der war sowieso schon immer ein unsicherer, ein Wackel-Kandidat, kurz vor dem Absprung. Reisende sollte man nicht aufhalten.

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Digitale Kosten: Immer noch kein fester Bestandteil des Marketing-Budgets?

Die Wahrheit ist erschreckend. Es mag für eine Reihe von Leuten, zumal wenn sie »digital natives« sind, eher banal klingen, doch – Überraschung – digitale Services kosten Bargeld. Und nicht zu knapp. Social-Media, Online-Marketing und natürlich die Webseite sind nicht günstig, sie kosten. Und nicht nur einmal. Und doch treffe ich auch im Jahr 2018 immer noch wieder auf allzu viele Unternehmen, für die sind die Kosten für den Relaunch ihrer gut abgelagerten Webpage immer noch echte »Sonderkosten«. Hallo! 2018! Alle reden von Digitalisierung (selbst die Bundesregierung ohne zu wissen worüber) und das digitale Marketing ist immer noch ein Extra im Marketing-Budget? Oder gar, überhaupt nicht mit drin? 

Die Wahrheit ist erschreckend. Es gibt immer noch reichlich Firmen-Chefs, für die sind Webseite, Mailings und Newsletter oder soziale Medien ein ernsthaftes No-Go. E-Mails schreiben, na gut, spart Papier und Briefmarken. Aber wehe Web-Pages müssen erneuert werden oder die Mitarbeiter möchten gerne Instagram, Facebook oder so’n Gedöns bedienen, da hört jeder Spaß auf. Das geht – selbst erlebt – bis hin zum schriftlichen Verbot der Geschäftsführung daran zu auch nur zu rühren. Weiterlesen

Krise! Kein Bullshit-Bingo! Nur guter Content zählt!

Verkaufen, Leads generieren, Umsatz machen, Geld verdienen – das kommt wenn es kommt. Davor steht Arbeit, Arbeit und Vertrauen gewinnen, durch gute Inhalte, durch Content, der zeigt, was im Unternehmen steckt. Der deutlich macht, wie die Leute ticken und ob es dort Menschen gibt, die nur anderer Leute Zeit verschwenden oder aber eben echte Fachleute, echte Experten sind. Menschen, die wissen was sie tun und denen man Vertrauen schenken kann.

Tatsächlich ist Vertrauen heutzutage die einzige valide Währung im Internet. Schaffe ich es als Unternehmen, dass meine Kunden mir glauben, auf meine Aussagen bauen und damit meinen Inhalten stets die Aufmerksamkeit schenken, die ich für mein Marketing, mein Brand-Building gerne hätte, dann habe ich es geschafft. Es entstehen Beziehungen, die aber genau so schnell zerstört werden können, wie sie vielleicht aufgebaut wurden. Im Netz sind die Strukturen fein und zart und schnell kaputt. Das Vertrauen dann noch einmal aufzubauen, ist noch schwieriger. Weiterlesen

Falsches Content-Marketing. Oder: Wie vertreibe ich meine Kunden?

Es gibt sicher viele Wege mit modernem Content-Marketing seine Kunden zu erreichen. Die Gold-Lösung hat vermutlich niemand. Ein ordentliches Budget und gute Schreiber helfen, das ist kein Geheimnis. Doch leider machen immer noch reichlich viele Unternehmen dicke fette Fehler und lassen erkennen, dass sie nicht wirklich verstanden haben, was Content-Marketing soll und was man wie macht – auch nur als Minimum. Sprich, es gibt ein paar Grundsätze ohne die es einfach nicht geht, und zwar ohne Abstriche.

Wer mit Content-Marketing Erfolge erzielen will, der muss auf Augenhöhe mit seinen Lesern, seinen Kunden sein, es muss ernsthaft »Klick« machen, sonst wird das nichts. Untersuchungen im Mutterland des Content-Marketing und der Social-Media, den US of A, sind da recht pessimistisch und sehen bei gerade einmal einem Drittel der Unternehmen erfolgreiche Strategien. Tatsächlich hat man im täglichen Geschäft hierzulande den (subjektiven) Eindruck, das Verhältnis ist noch kleiner. Und landet wieder beim allseits bekannten 80:20-Verhältnis. Realität und Wollen sind eben oft weit voneinander entfernt. Weiterlesen