Der Text-Blog



Kein Geld verbrennen! »Employer-Branding« durch Content-Marketing. Auch für KMU!

Alle suchen nach Mitarbeitern. Niemand findet welche – schon gar nicht kleine Unternehmen, die kaum die Benefits der mittleren und großen Betriebe bieten können. Doch wenn man diesen vorschlägt, mit einer Kombination aus internem Engagement, guten Blog- und News-Beiträgen sowie Social-Media aktiv zu werden, dann stellen geschätzte 90 Prozent auf Durchzug. Links rein, rechts raus und kaum mehr als ein Nicken. Leider werden diese 90 Prozent auch noch im nächsten Jahr immer noch nach qualifizierten Mitarbeitern suchen. »Employer-Branding« bleibt für viele Unternehmer und Personaler offenbar immer noch ein echtes Mysterium.

Warum fällt es vielen Betrieben bloß so schwer, das eigene Unternehmen bekannt zu machen, vor allem interessant? Denn machen wir uns nichts vor, der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Wer heute Stellen besetzen will, gute Mitarbeiter sucht, der muss verstehen, dass die passive Warterei auf Bewerbungen durch aktives Recruiting ersetzt werden muss, ohne Wenn und Aber. Es sind nicht mehr die Arbeitnehmer, die sich bei Arbeitgebern bewerben – sondern Arbeitgeber werben um die Arbeitnehmer! Weiterlesen

Die Wahrheit, die nicht schmeckt: Kreative und qualitative Text-Arbeit kostet Bargeld

Ein »Tirade« zur Blogparade »Endstation Texterstrich«

  1. Akt: »TMR« im Erstgespräch: Potenzieller Kunde möchte gute englische Texte, die auch Investoren überzeugen. Klar, kein Problem. Als bilingualer Texter, der auch hin und wieder Native Speaker korrigiert, kann man auch sowas. Was kostet denn das die Stunde? Ich mache einen freundlichen Festpreis, inkl. einer Korrekturschleife, weise auf KSK-Beiträge hin, 7% USt. und sage so der Vollständigkeit halber: »Basiert auf 80 Euro / Stunde«. Basses Erstaunen, damit habe man ja nun nicht gerechnet. Man hätte hier auch einen Autor, der schon für die New York Times geschrieben hat. Der wolle nur 50 Euro.
  2. Akt: Lautes Lachen von mir
  3. Akt: Meine Antwort: Wenn der davon leben kann, soll er das nehmen. 50 Euro ist für einen Freiberufler keine solide Grundlage, um davon zu leben. Wahrscheinlich hat er eine Partnerin, die gut verdient und den Kühlschrank füllt.
  4. Akt: Man einigt sich auf ein Probestück zu meinem Tarif, es folgt ein gutes Briefing (aber das ist ein Thema für eine andere Blogparade) und »TMR« legt los.
  5. Akt: Marketing-Abteilung liest den Text und ist sehr angetan, alles wie versprochen, keine Korrekturen, die nächsten Aufträge sind angekündigt.

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Digitale Kosten: Immer noch kein fester Bestandteil des Marketing-Budgets?

Die Wahrheit ist erschreckend. Es mag für eine Reihe von Leuten, zumal wenn sie »digital natives« sind, eher banal klingen, doch – Überraschung – digitale Services kosten Bargeld. Und nicht zu knapp. Social-Media, Online-Marketing und natürlich die Webseite sind nicht günstig, sie kosten. Und nicht nur einmal. Und doch treffe ich auch im Jahr 2021 immer noch wieder auf allzu viele Unternehmen, für die sind die Kosten für den Relaunch ihrer gut abgelagerten Webpage immer noch echte »Sonderkosten«. Hallo! 2021! Alle reden von Digitalisierung (selbst die Bundesregierung ohne zu wissen worüber) und das digitale Marketing ist immer noch ein Extra im Marketing-Budget? Oder gar, überhaupt nicht mit drin? 

Die Wahrheit ist erschreckend. Es gibt immer noch reichlich Firmen-Chefs, für die sind Webseite, Mailings und Newsletter oder soziale Medien ein ernsthaftes No-Go. E-Mails schreiben, na gut, spart Papier und Briefmarken. Aber wehe Web-Pages müssen erneuert werden oder die Mitarbeiter möchten gerne Instagram, Facebook oder so’n Gedöns bedienen, da hört jeder Spaß auf. Das geht – selbst erlebt – bis hin zum schriftlichen Verbot der Geschäftsführung daran zu auch nur zu rühren. Auch seit dem dieser  Rant 2018 erstmals erschienen ist, hat sich da so, so wenig geändert.  Weiterlesen

Webmontag in Hannover – XING-Expertendialog geht in Runde 46

Der Webmontag lässt sich von der Corona-Pandemie nicht unterkriegen: Am 18.01.2021 findet erneut das an die Kultur des Silicon Valleys angelehnte Format statt. Dieser erste Webmontag im neuen Jahr wird, wie bereits erfolgreich erprobt, online abgehalten. Das bedeutet zwar, dass für Getränke und Snacks selbst gesorgt werden muss, spannende Vorträge und Networking aber wie gewohnt auf dem Programm stehen.

Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren veranstalten Carsten Meiners und Thomas M. Ruthemann den Webmontag in Hannover. Der Expertendialog richtet sich an alle, die die Zukunft des Internets mitgestalten wollen. Weiterlesen