Kein Geld verbrennen! »Employer-Branding« durch Content-Marketing. Auch für KMU!

Alle suchen nach Mitarbeitern. Niemand findet welche – schon gar nicht kleine Unternehmen, die kaum die Benefits der mittleren und großen Betriebe bieten können. Doch wenn man diesen vorschlägt, mit einer Kombination aus internem Engagement, guten Blog- und News-Beiträgen sowie Social-Media aktiv zu werden, dann stellen geschätzte 90 Prozent auf Durchzug. Links rein, rechts raus und kaum mehr als ein Nicken. Leider werden diese 90 Prozent auch noch im nächsten Jahr immer noch nach qualifizierten Mitarbeitern suchen. »Employer-Branding« bleibt für viele Unternehmer und Personaler offenbar immer noch ein echtes Mysterium.

Warum fällt es vielen Betrieben bloß so schwer, das eigene Unternehmen bekannt zu machen, vor allem interessant? Denn machen wir uns nichts vor, der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Wer heute Stellen besetzen will, gute Mitarbeiter sucht, der muss verstehen, dass die passive Warterei auf Bewerbungen durch aktives Recruiting ersetzt werden muss, ohne Wenn und Aber. Es sind nicht mehr die Arbeitnehmer, die sich bei Arbeitgebern bewerben – sondern Arbeitgeber werben um die Arbeitnehmer!

Bei Business-Treffen oder auch online … Unternehmer jammern seit etlicher Zeit permanent, dass sie keine Mitarbeiter finden. Schwätzen von Freigetränken, Obstkörben und Krökeltischen – auch die Anzeigen sind voll davon. Und glauben, auf diese Weise noch ernsthaft irgendein Kleintier hinter dem Ofen hervorlocken zu können. Pustekuchen!

Employer-Branding ist für alle Unternehmen möglich!

Schlägt dann der »TMR« ein dezentes Employer-Branding vor, kann man zusehen wie die Luft vor links nach rechts durchs Hirn pustet. Nix, aber auch gar nichts kommt zurück – kein Verständnis und kein Wille sind erkennbar. Da kann man sich den Mund fusselig reden. Lieber wird ordentlich Geld verbrannt, mit Anzeigen (Print!) oder Karriere-Portalen, die ihre Hochphase schon lange überschritten haben.

Auch mit kleinen Budgets ist »Employer-Branding« möglich

Ein organisches Employer-Marketing lässt sich in allen Unternehmensgrößen realisieren – mit kleinen wie mit großen Budgets. Möglicherweise muss immer noch für die Erstellung der Inhalte bezahlen, aber danach spielen neue Elemente eine wesentliche Rolle: Ein wenig die organische Suche, Social-Media und E-Mails / Newsletter, um das eigene Unternehmen zu bewerben, um das Unternehmen für Interessenten spannend und abwechslungsreich dastehen zulassen. Denn darum geht es ganz klar: Wer sich heutzutage bewirbt, will einen guten und interessanten Ort finden, an dem es Spaß macht zu arbeiten, wo es echte Anregungen gibt und wo über den Tellerrand geguckt wird. Tatsächlich zeichnet sich vor allem bei jüngeren Menschen die Tendenz ab, beim Gehalt ruhig Abstriche zumachen, wenn das Gesamt-Bild stimmt. »Work-Life-Balance«, gell?!

Noch mal auf den Punkt gebracht: Entwickele eine Inhaltsstrategie – und nicht einfach wahllos Inhalte erstellen, alles sollte Teil einer kohärenten Marketingstrategie sein. Das bedeutet einen Marketingplan zu erstellen und Inhalte und Kanäle aufeinander abzustimmen, damit das Unternehmen auf die richtige Art und Weise, mit den richtigen Personen und zur richtigen Zeit kommuniziert.

Und ja, das lässt sich skalieren, auch ein kleines KMU hat diese Chance mit einem entsprechend kleinen Budget etwas zu erzielen. Wenn das nicht alleine geht, dann gibt es Hilfe: Einfach jemanden suchen, der die Inhalte erstellt: Je nach Fähigkeiten und Fertigkeiten kann man die Inhalte selbst erstellen, Mitarbeiter damit beauftragen, beziehungsweise beteiligen, oder externe freiberufliche Hilfe in Anspruch nehmen. Und natürlich geht vor allem auch eine Kombination davon, um das Budget nicht explodieren zu lassen.

Nur machen muss man es.

Fotos: contrastwerkstatt /  Jeanette Dietl

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