Content Strategien – Vom »Ich«
zum »Wir« in den Social Media

Jetzt mal ehrlich: Wie sehen die Posts, die News und Blog-Beiträge der letzten Monate aus? Wie oft tauchen da Meldungen auf, die nicht mit dem eigenen Unternehmen zu tun haben? Meine Wette: fünf bis gar keine. Denn Controller in Einheit mit von Social Media unbeleckten Bossen würden dem armen hauseigenen Mitarbeiter, dem externen Werbetexter schon fürchterlich eine husten, käme in den teuer bezahlten Texten nicht auch immer ein Hinweis auf das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung vor. Doch damit ist der Fehler schon begangen. Ganz klar: Falsches Denken, falsches Handeln. Moderne Content Strategien gehen anders.

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Content Strategien
– von Angesicht zu Angesicht

Die Vermarktung von Content ist ein beständiges Thema, nur allzu oft konzentrieren sich die Leute dabei aber auf das geschriebene Wort. Doch was ist mit dem gesprochenen – ist nicht ein Vortrag, ein Workshop oder Seminar letztlich nicht auch das Gleiche? Geht es nicht auch dabei darum, sich als Experte zu platzieren und das gesammelte Wissen so unter das Volk zu bringen, dass die Zuhörer, Interessenten und Teilnehmer zum Kunden werden? Wie geht man dabei vor, wie kann mit seinem Content am am Besten sein Ziel erreichen?

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Erfolgreiche Tage
auf der Wirtschaftsmesse Hannover

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Zwei Tage lange trafen sich über 150 Aussteller zur Wirtschaftsmesse Hannover in der AWD-Arena, der Heimat von Hannover 96. »TMR« war als Unteraussteller beim Stand von XING Hannover Networking dabei.

Eine lange Reihe von Gesprächen führten zu neuen Kontakten, besonders stark war hier der erste Messetag. Wie auch schon in den anderen Jahren zeigte es sich als vorteilhaft, sich mit den anderen Ausstellern auszutauschen. Hier deuteten sich ein/zwei neue Kooperationen an. Self-Marketing im direkten Gespräch wirkt halt immer noch sehr gut!

Foto: Michael Siebert

Wie Kunden auch wirklich Kunden bleiben

So also, Sie sind etabliert, Sie sind angekommen. Und sie haben Kunden. Toll. Doch wie bleiben die Ihre Kunden, wie können Sie sie binden? Manche Maßnahmen scheinen zunächst banal – doch ganz klar gilt, wenn Sie es schaffen hier durchzuhalten, dann ist die Wahrscheinlichkeit gleich 7,32-mal größer, dass der Kunde nicht zum nächsten Dienstleister, zum nächsten Verkäufer läuft – nur weil es dort alles 26 Cent billiger gibt. Denn Geiz ist geil ist schon ganz lange durch. Und Dienstleistung hat auch ein wenig mit »dienen« zu tun.

  • Werden Sie eher fertig – wenn Sie dem Klienten gesagt haben, es dauere zehn Tage und Sie werden nach acht fertig, dann haben Sie eine ganz dicke Trumpfkarte in der Hand. Denn das Vertrauen Ihnen, Ihrem Unternehmen gegenüber wird raketenartig steigen. Und Vertrauen ist wirklich die »Währung« heutzutage.
  • Geben Sie ein klein wenig mehr als versprochen. Das wird mit Sicherheit im Kopf des Kunden bleiben. Wenn ich zum Beispiel als Texter eine Webseite fertig mache und als Extra noch ein paar OnPage-SEO-Elemente dazu liefere, dann wird sich mein Kunde in Zukunft bestimmt an mich erinnern. Spätestens dann, wenn er sich mal wieder selbst googelt und meinen optionales Metatag »Description« in den Snippets der großen Suchmaschine liest.
  • Bleiben Sie in Kontakt, eine kleine Mail hier, ein Anruf da oder ganz schlicht ein herzlicher Gruß zum Geburtstag. Und wenn Sie näheren Kontakt haben, dürfen Sie auch gerne mal persönlicher werden … wie geht’s der Familie, wie war der Urlaub usw. … Small Talk eben – simpel, aber so lange man spricht, ist man auch nicht aus dem Kopf des Kunden. Gleichgültigkeit führt jedoch garantiert in die andere Richtung.
  • Helfen Sie bei der Promo für das Unternehmen des Kunden. Es kostet nur wenige Minuten, etwa einen Link auf Twitter, Facebook, XING, LinkedIn oder Google+ weiter ins eigene Netzwerk zu reichen. Der Kunde wird sich das berüchtigte Loch in den Bauch freuen.
  • Fragen Sie doch mal ganz höflich, ob Sie nicht Ihren Newsletter zuschicken können, es gäbe da durchaus auch einmal einen Bonus oder ein Angebot, das andere nicht bekommen… Neun von zehn Leuten werden nichts dagegen haben. Aber, lassen Sie es sich nach deutscher Gesetzeslage schriftlich bestätigen (am Besten im Sinne eines Double-Opt-In). Und noch fast viel wichtiger: Verschicken Sie um alle Götter der Welt kein Spam, keinen Unsinn, den niemand lesen will. Null, zero, nada.
  • Last but not least: Halten Sie Ihr Wort. War die Deadline Freitag – dann ist es auch Freitag und nicht »Montag früh als Erstes auf Ihrem Schreibtisch«. Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können, denn das lässt Ihre Währung »Vertrauen« sauer werden. Und zwar nachhaltig. Ausnahmen (mit Kopf unterm Arm, Krankenhaus und so ) darf es geben – aber dann müssen Sie das kommunizieren. Aktiv. Ansonsten hatten Sie mal einen Kunden.