So funktioniert eine Landing-Page richtig!

Viele Anbieter von Dienstleistungen und Produkten haben es bereits verstanden. Den potenziellen Neukunden greift man nicht mit einem Link auf die eigene Business-Homepage ab. Man muss sie auffangen, hinführen und am Besten gleich zum »Kauf« im weitesten Sinne bringen — Stichwort »Konversion«. Und das funktioniert am Besten mit einer gut gemachten Landing-Page, eine Webseite mit sehr speziellen Funktionalitäten, die aber doch erkennbar im Rahmen des übrigen Webauftritts läuft.

Eine ordentliche Landing-Page ist zunächst einmal — klar und deutlich — keine Werbeseite. Sie muss im Gegenteil eine Aktion auslösen. Wer diesen Unterschied nicht versteht, schmeißt sein Geld zum Fenster raus (oder in den Rachen der ausführenden Internet-Agentur). Links, egal ob über Online-PR, Adwords-Kampagnen oder ein traditionelles Mailing, die zu einer solchen Seite führen, müssen für den Betreiber zu einer Konversion führen. Dabei ist es zunächst auch ziemlich egal, was dort »verkauft« werden soll. Das Ziel bestimmt der Auftraggeber.

Was es zu erreichen gilt, ist, beim potenziellen Kunden eine Emotion, eine Aktion auszulösen. Er soll kaufen, er braucht ein konkretes, knapp und gut dargestelltes Ziel vor Augen. Dazu muss man Kompetenz zeigen, ein gutes Produkt haben (das Thema »echter Mehrwert« wurde in diesem Blog ja schon mehrfach angesprochen) und im besten Sinne ein Verlangen generieren.

Um eine Landing-Page erfolgreich zu nutzen, dürfen keine Baukästen zum Einsatz kommen, keine Sprachhülsen oder Standardformulierungen. Das Corporate-Design des Unternehmens sollte klar erkennbar sein, nur ein Logo oder Slogan sind zu wenig.

Entscheidend ist dabei die Hinführung, die nur ein Fachmann für Text gut hinbekommt, denn der denkt »Zielgruppe«, der beschäftigt sich beruflich damit, darüber nachzudenken, was Kunden eigentlich wirklich wollen. Ansonsten verkommt es oft zur platten Werbeaussage ohne Ziel — und vor allem ohne Erfolg. Denn mal klar gesagt: Landing-Pages sollen Bargeld generieren. Durch Aufträge, durch Abverkauf oder konkrete Angebote.

Wichtigster Punkt bei Landing-Pages ist, dass es nur ein einziges Ziel gibt. Nebenher noch Werbung für »Dies&Das« ist kontraproduktiv und verwässert das Ergebnis. Konzentration heißt das Stichwort, sonst geht die Sache daneben. Bauchläden braucht niemand. Nützlich sind vor allem konkrete Handlungsanweisungen für den Kunden, er soll reagieren, kaufen, machen, tun. »Klicken Sie hier« ist immer gut, da gibt es kein Vertun, da muss nicht lange überlegt werden.

Auch sollte klar erkennbar sein, bis wann das Angebot gilt, wo die Grenzen sind. So entsteht ein unbewusster Handlungszwang, der positiv bestärkt werden kann, wenn man etwa deutlich werden lässt, dass die Antwort schnell geht (»…in nur fünf Minuten haben Sie die passende Hundebürste bestellt«).

Wird der Kunde vom Text angesprochen, erkennt er Kompetenz und ein gutes Angebot — wird er zum Handeln quasi direkt geführt, dann hat die Seite ihren Zweck erreicht.

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