Was man beim Business-Blog beachten sollte

Aus den verschiedensten Gründen (Marketing, Kundengewinnung, Bestandskundensicherung etc.) wird es zunehmend wichtiger für Unternehmen ihre Webseiten mit zusätzlichen Informationen und Fakten zu füllen. Die traditionellen »News«-Seiten verändern sich und werden durch Blog-Systeme verändert. Keine schlechte Entwicklung, denn diese Systeme sind erprobt und funktionieren meist reibungslos. Was nicht bedeutet, dass der Unternehmens- und Business-Blogger nicht doch aufmerksam sein muss.

Das Wichtigste bleibt nach wie vor die Konstanz. Nichts ist schlimmer als das der letzte Blog- oder News-Beitrag Monate oder gar Jahre alt ist. Das ist leider gar nicht so ungewöhnlich wenn man man mal mit scharfem Blick über Unternehmensseiten surft. Es zeigt zwei Sachen: Das Unternehmen nimmt das Medium Internet nicht ernst – und es begreift auch nicht, wie es funktioniert.

Gerade im B2B (aber natürlich nicht nur da, gilt auch für B2C / e-Commerce) geht heute so Vieles über Google & Co., da ist es geradezu sträflich, mangelndes Interesse zu zeigen. (Neu-) Kunden wird man so nicht finden. Denn mal ehrlich: warum sollte ein potenzieller Kunde auch nur ein drittes Mal auf eine Seite gehen, wenn sich die Informationen nicht verändern? Wenn kein Mehrwert geboten wird, schlicht gesagt nicht Neues zu lesen ist?

Und dann kommt natürlich noch die Suchmaschine dazu: die reagiert ähnlich »menschlich«. Haben die Robots und Spyder nichts zu lesen, dann heißt auch hier der Schluss: Unspannende Seite, können wir im Ranking nach unter schieben. Und schon entsteht wieder ein Malus in der Kundengewinnung!

Also: zahlt sich Qualität langfristig doch aus? Aber ganz sicher! Denn das »semantische Web« (zunehmend als Zukunft aller Internetaktivitäten zu sehen) ist mehr als ein Schlagwort. Google verhält sich da wirklich sehr menschlich und beurteilt ein gehaltvolles textliches Umfeld (eben mit Qualität) deutlich besser. Außerdem sollte man wissen, dass die Beurteilung von Webseiten durchaus keine reine »Roboter«-Sache ist. Bei Google arbeiten in jedem Land Hunderte von Menschen, die den ganzen Tag nichts anderes machen als sich Webseiten anzusehen. Klar, die können niemals alle Seiten nachschauen, aber darum geht es ja auch nicht. Entscheidend ist: es gibt selbst hier einen menschlichen Faktor!

Und noch etwas: Der Inhalt – der Content – des Blogs sollte keine Selbstbespiegelung sein, sondern ernsthaft Mehrwert bieten. Schafft man als Blogbetreiber dieses nicht, dann sollte man professionelle Hilfe suchen. Das so eingesetzte Marketing-Geld ist im Zweifel sehr gut ausgegeben, denn die Profis schaffen es, etwa für das Unternehmen wichtige Keywords so zu integrieren, dass es für den Leser nicht nach platter PR aussieht. Und so sich die Chance erhöht, dass die Beiträge tatsächlich gelesen werden – oder noch besser: verlinkt. Denn das bringt zurzeit die meisten »Länderpunkte«, wenn es ums Ranking in den Google-Suchergebnissen geht (die so genannten SERP – Search Engine Result Pages).

Und noch ein letzter Tipp für den Business-Blog: es gibt viele Angebote (auch von Google), die einem freien Blog-Platz anbieten. Das ist zwar zunächst nicht schlecht, bietet aber nur wenig Vorteile. Entscheidend ist ja der Text auf der eigenen Webseite, ein separater Raum im Internet ist nicht das Gleiche wie etwa eine Subdomain auf der eigenen Unternehmensseite. Beispiele? Genau dieser Blog ist so konfiguriert, eine enge Verbindung ist geschaffen, das Design ist angepasst und entspricht dem Corporate Outfit – die internen Verbindungen sind eng und der Google-Bot kann munter hin- und her indexieren. Ein Plus für Mensch und Maschine!

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