10 Grundlagen für ein gutes »Pay Per Click«

PR gibt es nicht kostenlos — klar. Der Schreiber muss honoriert werden, die »Verkäufer« möchten ihren Obolus. Das Ganze bedeutet Aufwand, und zwar nicht wenig. Und dann gibt es da noch Anzeigen, kleine Textschnipsel — die über, unter, rechts und überall sonst bei Suchmaschinen, Blogs und Webseiten auftauchen. Google Ads halt. Effektiv, nicht über die Maßen teuer, außer man will in einen Markt mit stark umkämpften Stichwörtern, den Keywords. Denn auch hier braucht es eindeutige Keywords, genau wie beim Texten, Taggen und Tippen von Webseiten. Was macht den Unterschied aus beim »Pay Per Click«, wie kriegt man für sein Bargeld frisches Geld in Form von Kunden und Umsätzen?

Es scheint alles so einfach, Google-Adverts-Konto einrichten, ein/zwei Anzeigen texten — fertig ist die Laube. Unendlich viele Unternehmer, speziell unter den KMUs, machen das. Doch machen sie es auch richtig? Wissen sie was sie tun? Oft legen sie los, wundern sich über mangelnde Ergebnisse und winken beim Thema »Pay Per Click« ab: »Bringt nix!«, »Zu teuer«, »Nicht meine Zielgruppe«. Aber halt, die Zielgruppe ist da! Millionen Webseiten-Nutzer jeden Tag, jede Stunde suchen nach Hilfe. Darum sind sie unterwegs. Ganz im Ernst, »Pay Per Click« funktioniert — aber eben auch hier nicht ohne Einsatz und Bares über die eigentlichen Google-Adverts-Kosten hinaus.

Ein paar Gedanken dazu, damit’s auch mit den Google-Ads klappt:

Den eigenen Markt kennen
Ist so offensichtlich wie Nichts – leider wird es von den wenigsten Unternehmen ernsthaft beherzigt. Halbgare Ideen über »den Kunden« ersetzen keine ernsthaften Recherchen und Überlegungen. Und: der Offline-Markt kann durchaus anders strukturiert sein als der Internet-Bereich. Professionelle Hilfe kann da am Ende wirklich Geld sparen.

Die Zielgruppe kennen
Auch ganz offensichtlich — und nicht verwechseln: Markt ist nicht gleich Zielgruppe. Das ist »der Kunde«, den man mit Ads und Webseite zum Kauf, zum Vertrag etc. gewinnen will. Am Besten funktioniert da eine ganz einfache Sache: Man stellt sich eine konkrete Person vor die Kunde werden soll — einen Avatar quasi. Oder auch gleich zwei, oder drei.

Wissen, was man vom Kunden will
Ist eigentlich ganz simpel, aber man sollte es vorher wissen. Also was jetzt?
– Termine festmachen
– sich informieren
– hier und jetzt verkaufen
– neue Abonnenten bekommen (Newsletter/Blog)
– …

Wissen, wie der Kunde sucht
Mit das Wichtigste bei Webseiten und natürlich auch beim »Pay Per Click«. Denn nur dann kann man die richtigen Texte formulieren, die korrekten Keywords verwenden. Wer das nicht berücksichtigt, hat — kurz gesagt — im Internet keine Chance. Leider gibt es viel zu viele Websites und Shops, die davon komplett unbeleckt sind.

Klein anfangen — groß weitermachen
Google Ads bieten die Gelegenheit mit kleinen und kleinsten Budgets zu arbeiten. Die Gelegenheit alles zu testen, ohne, dass finanzielle Probleme auftauchen. Wenn dann Umsätze und gewünschte Ergebnisse kommen, kann man schnell aufstocken, neue Suchphrasen und Keywords hinzunehmen.

Auf mehreren Ebenen testen
Im Grunde ähnlich wie der Punkt davor: Google bietet die Möglichkeit mit mehreren Kampagnen parallel zu arbeiten. Das ist die Chance einfach im laufenden Betrieb neue Sachen auszuprobieren. Denn niemand, der Werbung betreibt und bares Geld für Anzeigen ausgibt, kann und sollte es sich leisten, diese nicht permanent zu optimieren.

Landing Pages benutzen
Auch etwas, das nur wenig oder gar nicht von Seitenbetreibern als Chance verstanden wird. Sie erlauben eine einmalige Kontrolle über die eingehenden Klicks — nicht nur für die Analyse, aber vor allem auch, um die Besucher gleich zum richtigen Thema zu schicken. Und wenn das Budget nur klein ist, dann sollte man zumindest auf die Unterseite verlinken, die zum Thema der Anzeige haargenau passt. Und nicht, wie so viele, einfach immer auf die Homepage linken. Grober Fehler!

Alles beobachten
Google selbst bietet durch »Analytics« jede Menge Möglichkeiten zur Analyse des Kundenverhaltens. Wo geht der Besucher hin, wie lange bleibt er, welche Seiten funktionieren? Und wenn man das nicht alleine schafft, dann sollte man wirklich professionelle Hilfe suchen — was ja eigentlich für alle Punkte gilt. Denn die Chance einen neuen Kunden zu gewinnen bekommt man meist nicht ein zweites Mal.

Aus Beobachtungen lernen
Ist die Analyse der Besucher realisiert, dann heißt es dran zu bleiben. Am Anfang täglich, wenn es gut läuft auf jeden Fall mindestens wöchentlich, nur dann kann man aus Statistiken lernen, aus Zahlen lernen und sie zum eigenen Nutzen umsetzen. Optimierung hört nie auf.

Lernen, lernen, lernen
In der Tat, und auf die Gefahr mich zu wiederholen, es hört nie auf, das Lernen aus Erfolgen, aus Misserfolgen, aus guten Umsätzen und dicken Fehlern. Erfahrungen sind das Entscheidende, wenn es um »Pay Per Click« geht. DAS Rezept gibt es nämlich nicht — egal, ob es ums Budget geht, um die Keywords oder die richtigen Anzeigentexte. »Dran bleiben«, heißt zumindest das beste aller Rezepte.

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Ein Kommentar zu “10 Grundlagen für ein gutes »Pay Per Click«

  1. Hi,

    besonders das Beobachten der Konkurrenz ist unglaublich wichtig. Wer nicht weis wie diese Verfährt kann sich auch nicht von ihr absetzen. Ansonsten kann ich dir besonders beim letzten Punkt nur zustimmen. Das allerwichtigste ist lernen! Wer nicht probiert, dabei ein paar mal auf die Nase fällt und daraus lernt wird kein großer SEM. Bücher zum Thema Adwords aknn man sich aber in der Regel sparen. Sie können zwar die Grundlagen vermitteln, aber keine Strategien. Dafür sind Bücher viel zu schnell veraltet. Google ändert immer wieder Kleinigkeiten an seinen Adwords die jede in Büchern erwähnte Strategie zunichte machen.
    Besser ist es sich online in Foren und auf Blogs zu informieren und ein wenig (besonderss mit niedrigpreisigen Keywords) herumzuexperimentieren. Dabei baut sich schnell das notwendige Know-How auf.

    Grüße
    Chris

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