Webseitenpflege: Inhalte die veralten und Kunden kosten

Einst war es alles funkel- und nigelnagelneu. Frisch und das Nonplusultra – Inhalte von Webseiten, die sich knackig lesen ließen und brandneue Informationen enthielten. Vergangenheitsform, genau. Denn Webseitenpflege ist ein schwer vernachlässigtes Thema – da braucht man nur mal durch die verschiedenen Unternehmensauftritte surfen und wird schnell merken: Da hat ewig niemand drauf geguckt oder gar den Text, die Inhalte angefasst. Und damit sind nicht nur News-Seiten oder Blogs gemeint.

Doch da geht es Google & Co genau so wie dem gemeinen Leser: So etwas ist langweilig, im Zweifel kontraproduktiv und führt zur Abwertung. Bei den organischen Suchergebnissen ebenso wie bei den potenziellen Kunden. Wie man sich als Betreiber einer Business-Homepage der Sache nähern kann, hier mal in Kürze.

Freundlich gesagt, ist die Webseite veraltet, wenn

  • Artikel faktisch nicht mehr stimmen oder nicht mehr stimmig sind,
  • Verkaufsseiten hinfällig geworden,
  • Event- und Konferenzhinweise drei Mal überholt und
  • Presse-Listings und Links erkennbar zuletzt vor zwei Jahren erneuert wurden.

Sehen wir es positiv, dies ist auch eine Chance – eine echte Gelegenheit – für neuen, frischen Content, für erneute oder gar nagelneue Konversion vom Leser zum nächsten Lieblingskunden. Man sollte so etwas nicht auf die leichte Schulter nehmen – Motto „ja ja, mach’ ich, bei Gelegenheit, wenn mal nicht so viel zu tun…“. Machen wir uns nichts vor, das ist ein Verschieben auf den St. Nimmerleinstag.

Es muss klar sein: Leute, Leser und potenzielle Kunden sind nicht dumm. Sie merken, ob, wann und wie etwas passiert. Jede Leichtfertigkeit in dieser Hinsicht führt letztlich zum Umsatzverlust. Und vor allem gilt das, wenn die freundlichen Mitbewerber gleichzeitig frischen, knackigen Content produzieren und ihre Leser bei Laune halten. Im schnellen Geschäft mit dem Web werden die Leute stets dazu neigen, sich an die Unternehmen und Shops zu wenden, die die neuste, beste und aktuellste Information anzubieten haben.

Also, ran an den Speck: schnell handeln und sich um das Geschäft kümmern. Denn auch das gehört dazu, eine Business-Webseite zu betreiben –  sie zu revitalisieren! Der Plan also lautet

  • Die Seiten einzeln durchgehen und eine Liste der überfälligen Inhalte anlegen,
  • ein bis zwei Seiten pro Monat überarbeiten (Verkaufsseiten im e-Commerce bevorzugt behandeln!),
  • überlegen, wie man so eine Aktion zukünftig automatisieren kann (oder auch zum Beispiel outscourcen),
  • die Aktion zukünftig alle Vierteljahr durchführen.

So wird die Seite wieder zum Verkaufs- und Konversions-Instrument im Marketing-Mix – so kommt man auch wieder zu neuen Ideen, die sogar über die eigentliche Pflege der Webseite hinaus gehen können!

Bewerten:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...

5 Kommentare zu “Webseitenpflege: Inhalte die veralten und Kunden kosten

  1. Tatsächlich bringt gute und regelmäßige Content-Arbeit ein hervorragendes Plus an Aufmerksamkeit und zieht mittelfristig eine Menge an Leser und damit potenziellen Kunden/Mandanten auf ihre Webseite!

  2. Wir sind gerade auf der Suche gewesen, wie man eine Webseite richtig pflegt und dabei sind wir auf Ihre Seite gestossen.

    Vielen Dank, für die nützlichen Tipps.

    Wir werden versuchen uns jetzt eine kleine Richtlinie auszuarbeiten.

    • Prima, freut mich natürlich sehr, wenn Ihnen meine Zeilen weiterhelfen konnten.

      Wenn Sie nicht weiterkommen oder Unterstützung brauchen, wissen Sie ja jetzt wie Sie Hilfe bekommen … 🙂 Zumal wir auch quasi Nachbarn sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

(Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung moderiert.)