Warum Gründer und KMU auf keinen Fall nur mittelmäßig sein sollten!

Eines haben viele schon bemerkt: Das Mittelmaß wird immer mehr zum Trend. Aber ist es wirklich sinnvoll »trendy« zu sein und zum Durchschnitt zu gehören? Kann ja gar nicht sein. Jeder Neugründer hat eine, seine Vision, die er – und auch nur er – verwirklichen will. Zu der gehört es sicher nicht, sich irgendwo in der Mitte einzupendeln.

Um seine eigene, noch so kleine Idee erfolgreich umzusetzen, braucht es zunächst zwei Dinge – die Investition von Zeit und Geld. Oder um das ganze zunächst noch mal von einer anderen Seite zu betrachten: Klar, ist »ok« sein, »ok«. Leider gilt das nicht für KMU und die Gründerszene. Im »ok sein« sind nämlich die meisten schon recht gut. Kurz: In der Mittelschiene gibt es wenig zu holen, da wurde vieles schon gemacht – vor aber allem keine Erfüllung.

Es gibt einige Fluchtwege aus dem Mittelmaß, oder eben auch Pfade, um gar nicht erst Teil davon zu sein. Ganz oben steht natürlich erst einmal die Unternehmenskommunikation. Jeder Mensch hat eine Identität und das braucht ein Unternehmen auch! Es entwickelt sich nach und nach eine eigene »Corporate Culture«. Eben das, wie sich ein Unternehmen nach außen gibt, welche Werte und Grundsätze es hat. Das ist schon so ein Punkt, wo sich »gute« und »weniger gute« Unternehmen unterscheiden.

Ich erinnere mich an eine Situation, als in meiner Timeline ein Beitrag einer Freundin aufschwuppte. Sie machte ihr Problem mit einem Telefonanbieter auf Facebook öffentlich (Das war wirklich ein Problem). Die Reaktion darauf war allerdings sehr, sehr dünn. Es wurde erkennbar wenig Verständnis für ihre Lage gezeigt. Ganz so, als ob der Social-Media-Manager dahinter gar keine Lust hatte, sich mit ihrem verzweifelten Worten auseinanderzusetzen.

Allerdings habe ich eine ähnliche Situation schon ganz anders und durchaus positiv erlebt. Rücksichtnahme und Hingabe an das Problem, vor allem an das Problem des Kunden (denn um den geht es ja). Und so soll’s ja schließlich auch sein. Der Kunde lässt schließlich Geld da, oft Monat für Monat. Es gibt eben die und die, aber es zählt das, was in im Kopf zurück bleibt. Und was bleibt über: Sollte ich jemals einen Wechsel zu einem anderen Anbieter in Erwägung ziehen, weiß ich, wer von vornherein nicht in Frage kommt. So funktioniert es anders zu sein, dem Mittelmaß ein Schnippchen zu schlagen.

Es ist also von Anfang an wichtig, professionell vorzugehen. Gefahren müssen abgewägt und die Belegschaft mit viel Bedacht ausgewählt werden (eben zum Beispiel der Social-Media-Manager). Beispielsweise haben Mitarbeiter mit Erfahrungen ihre ganz eigenen Erlebnisse und Know-how. Das kann nur von Nutzen sein – bedeutet: Nur auf junge »frische« Leute zu setzen muss nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Hinsichtlich der Risikoabwägung darf man sich aber natürlich trotzdem stets trauen etwas Neues, noch ganz Unbekanntes zu probieren. Auch das ist anders als Mittelmaß zu sein.

Eines darf man vor allem in der Gründerszene nicht vergessen werden – es gibt reichlich Schafe, die auf der gleichen Wiese grasen. Beispielsweise m Online-Marketing. Und dann gibt es gibt so einige, die quasi nur mit ein paar Klicks etwas auf die Beine stellen.  Wo liegt der Unterschied, wird man sich fragen?

Und genau hier kommt mal wieder der hochwertige Content auf Webseiten, Blogs, in Foren und in den sozialen Medien ins Spiel. Der muss überzeugen, Mehrwert bieten und ein Nutzererlebnis schaffen. Und optimal auf die Zielgruppe angepasst.

Auch übrigens etwas, was niemals aus den Augen verloren gehen darf: Jedes Unternehmen muss seine Zielgruppe genauestens kennen. Am besten immer einen Schritt voraus sein! Denn diese Gruppe entscheidet auch über den Erfolg eines Unternehmens. Also kann sich jeder die Frage sparen, ob ein Produkt, Dienstleistung oder was auch immer einem selbst gefällt. Die Frage ist, gefällt es der Zielgruppe?

Auch nicht wegzudenken: eindeutig definierte Ziele. Eine Zielgerade hilft dabei, Angestrebtes auch wirklich zu erreichen und vor allem den Erfolg zu messen. Erfolgskontrolle eben. Was man auch immer mehr sieht, ist, dass sich viele Unternehmer auf ihren schon »erreichten« Zielen ausruhen. Und das soll es dann gewesen sein? Sowas geht nicht lange gut. Ein Streben nach mehr, schafft letztlich auch mehr. Ist ein Ziel erreicht, so muss ein neues her. Auf diese Art und Weise wächst ein Unternehmen schließlich. Und überwindet Mittelmaß, das »ok sein«.

Um letztendlich den eigenen (potenziellen) Kunden zu überzeugen, muss man besser sein, mehr bieten als die breite Konkurrenz, die OK-Typen. Und was man immer tun sollte: Egal, wie erfolgreich jede so kleine Idee auch war, es schadet nie, bestimmte Bereiche immer und immer wieder zu hinterfragen. Beispielsweise die eigene Online-Marketing-Strategie. Denn die muss originell sein. Ausgerichtet auf das Produkt, die Dienstleitung oder die Marke. Und sowieso: Besser geht doch immer, oder?

Und noch ein Punkt ist die schon angesprochene Mitarbeitermotivation  – auch sehr wichtig. Förderung und Bildung der Belegschaft sind das A und O, um gute Mitarbeiter langfristig zu erhalten. Schließlich müssen und sollen (und wollen) alle an einem Strang ziehen.

So… Es gibt viele Wege, um gar nicht erst zum Durchschnitt zu gehören. Aber mal ehrlich: So lange man die eigene Vision vor Augen hat, kann das doch nur was werden!

Julia Glaubitz

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