SEO-Tipps für guten E-Commerce

Shops, Shops, Shops — und noch mal: Shops. Alle wollen verdienen. Immer mehr Menschen kaufen online, das weckt Begehrlichkeiten. Nun muss man sich sicher nicht an Riesen wie Amazon messen, das zielt für die viele Betreiber doch drei Nummern zu hoch. Aber wenn schon, denn schon. Das wusste meine Großmutter schon — und die hatte meist recht in solchen Sachen. Doch viele E-Commerce-Aspiranten und Shop-Betreiber wundern sich denn doch, warum es trotz aller Bemühungen nicht so richtig klappen will mit dem Verkauf. Hauptproblem könnte sein, dass die Platzierung bei Google einfach unter aller Kanone ist, Basisbedingungen nicht oder nur zögernd beachtet werden.

Tatsächlich gilt es natürlich zunächst die absoluten Basics des SEO (Search Engine Optimisation) in das E-Commerce-System zu integrieren. Gibt es da Probleme, dann gilt es zunächst, dem Shop-Programmierer auf die Finger zu hauen nicht darauf geachtet zu haben. Und, vielleicht sich selbst, da nicht genug Sorgfalt und Arbeit investiert wurde, zu überlegen, wie potenzielle Kunden denn nach den tollen Hundebürsten zu suchen, die da so wunderbar präsentiert werden. Doch ist das  schlussendlich geschehen, mag es immer noch haken.

Der dickste Fehler, den allzu viele Betreiber machen, ist, sich keine Gedanken zu machen. Klingt komisch, ist es aber nicht. Denn das, was die Leute anziehen soll, sind Einträge in Google & Co. Und da steht die Produktbeschreibung an erster Stelle. Und woher ist die? Na klar, kopiert vom Hersteller! Und schon tut sich ein tiefes Loch auf! Denn noch 472 andere Shop-Betreiber, die dieser Hersteller beliefert, machen genau das Gleiche. Und wen von knapp 500 Hundebürsten-Verkaufsseiten soll Google nun favorisieren? Keine natürlich, alles schlicht »Duplicate Content« — lediglich der Hersteller selbst schneidet gut dabei ab, der hat nämlich vermutlich die älteste Webseite für Hundeartikel laufen. Und das weiß die Suchmaschine ganz genau.

Also, ganz wichtig — schreiben (oder schreiben lassen): eigene Produktbeschreibungen und damit „Unique Content“. Die Googles dieser Welt werden es lieben. Und die jeweilige Hundebürste-Seite ganz weit nach oben schieben.

Und überhaupt: Informationen anbieten, Zusatz-Infos, das ist es. Das erfreut nicht nur die Suchmaschinen sondern vor allem auch die Besucher, die Kunden, die auf diese Weise »einfach mal so« wieder vorbeikommen. Es muss ja nicht das große Bewertungs-Tool wie bei Amazon sein (kann es aber in abgespeckter Form), egal — es ergibt in jedem Fall reichlich einzigartigen — eben unique(!) – Content. Dann könnte ein Blog angedockt sein, mit Links von und zu den Produkten, voll mit Tipps, Storys aus der großen weiten Welt der Hundebürste. Das schafft Inhalte ohne Ende. Und Kunden, die wiederkommen. Oder sogar Links darauf setzen. Und das wäre das Nonplusultra für ein gutes SEO.

Und noch etwas: Wenn Google Produktseiten gut indiziert kommt Freude auf, die aber schnell ins Gegenteil umschlagen kann wenn die Produkte schnell ausgetauscht werden. Da heißt der Tipp, den Traffic lieber auf statische Seiten zu ziehen — also etwa die Kategorieseiten. Die sind vermutlich lange im System und damit deutlich wertvoller für ein erfolgreiches E-Commerce.

Übrigens: nicht etwa die Bilder vergessen! Im [Alt-Tag] kann man sehr gut Keywords unterbringen. Die Suchmaschinen lesen diesen Teil mit, behandeln ihn wie ganz normalen Text an anderer Stelle. Ach, und noch einer: angehängte PDFs (etwa mit Preislisten und weiteren ausführlichen Infos) werden ebenfalls indiziert. Auch hier also auf Keywords, gute Texte achten und diese PDFs auf keinen Fall nachlässig behandeln. Ab und zu mal neu machen und neu betexten, hilft dann auch Google & Co. zu sagen, »…jup, gutes Shop-System, da passiert was, die wollen wir mal in den Suchergebnissen nach oben schieben«. Ziel erreicht.

Gute Geschäfte!  

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8 Kommentare zu “SEO-Tipps für guten E-Commerce

  1. Dass SEO unglaublich relevant im E-Commerce ist, ist unbestritten. Doch auch im Mobile Commerce sollte SEO nicht unterschätzt werden, der macht nämlich schon bis zu 20% des gesamten E-Commerce-Umsatzes aus und ist damit mehr als nur ein Trend. Es muss unbedingt darauf reagiert werden, um als Onlinehändler erfolgreich zu sein. Eine mobil optimierte Seite wird bei Google viel weiter oben gerankt als eine, die keine Usability wegen ständigen Heran- und Wegzoomens bietet. Mobile SEO ist also auch von höchster Wichtigkeit, wenn kein Umsatz verloren gehen soll!

    • Danke für den Beitrag – nun ist der schon recht alt (2009) und könnte vermutlich wirklich ein Update gebrauchen. 😉

      Für Mobile-Commerce gibt es ja mittlerweile gute Lösung (auch hier aus Hannover). Was ich noch nicht gehört habe, dass Google eine mobil optimierte Seite besser rankt. Haben Sie dafür Quellen, die dies nahelegen?

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