Content Strategien
– den News- und Blog-Bereich stärken

Warum eigentlich überhaupt einen Blog betreiben? Warum eine News-Seite in den Webauftritt integrieren? Die Frage aller Fragen quasi. Schon vor etwa zwölf Jahren, ganz zu Beginn meiner erneuten Selbstständigkeit, hatte ich mich dies als Idee, als Konzept gefragt und ein entsprechendes Angebot formuliert. Lange vor »Content is king«, wie es einem nun überall beim Internet-Marketing entgegen schallt. Ein neues Paradigma damals – aber offenbar der Zeit weit voraus. Trotzdem wurde es schließlich der USP auch schon meines ersten Webauftritts. Doch Paradigma hin oder her, ob ich mich als »Erfinder« des »Unique Content« sehe oder nicht, das ist letztlich Jacke wie Hose. Fakt ist, erst jetzt erkennen viele Unternehmen (leider immer noch zu wenig), dass sie etwas tun müssen. Daher hier als Anregung mal ein paar kurze Punkte, wie man den Blog- und News-Auftritt in den Griff bekommt.

Die Gründe für Internet- oder Content-Marketing (die Begriffe werden oft parallel angewendet) sind vielfältig: sie sind Grund für eine hohe Sichtbarkeit bei den Suchmaschinen, sie verbessern das Standing in den Social Media und verschaffen im B2C eine erhöhte Interaktion mit den Konsumenten. Hochwertiger Content (und nur um den kann es gehen) wirkt in der Zielgruppe und schafft schließlich das nötige Branding für das eigene Unternehmen – macht letztlich aus einem Wissenden einen Experten. Und das ist es was heutzutage mit der Vielfalt der Informationen und deren absolut unübersehbaren Menge zum entscheidenden Faktor wird.

Darum sind also (und sollten es auch) Content-Strategien das Nonplusultra der eigenen Vermarktung geworden – und müssen daher natürlich zentraler Baustein des Marketings der PR-Agenturen werden, die Unternehmen wirklich voran bringen wollen. Da gibt es kein Zurück mehr.

Nützliche Inhalte finden Es gilt heraus zu finden, was »meine« Kunden wirklich wissen wollen. Egal, ob als generelle Information oder begleitend im e-Commerce. Ist das bekannt, ist die halbe Miete drin.

Ein Keyword-Kanon aufstellen Es kann nicht schaden, für sich selbst eine Art Glossar aufzustellen, das ganz klar die wichtigsten Suchwörter und ~phrasen enthält und detailliert aufdröselt / ausführt. Etwas, auf das man dann permanent beim Schreiben achten kann und sollte, gar Teil der Intention beim Schreiben sein muss.

Einen Redaktionsplan aufstellen So simpel wie nötig – eine Erfahrung, die sich auch in meiner Tätigkeit immer wieder als zentraler Punkt erweist. Der kann sehr sehr grob sein, ist aber der Prüfstein für eine erfolgreiche Arbeit. Am Anfang sagen mir die Kunden immer ganz optimistisch »Kein Problem… drei Mal im Monat ein Thema… kein Ding«. Hält meist genau zwei Monate vor und dann ist die Luft raus. Wirklich. Ein guter Tipp: Ruhig mal beim Mitbewerber umschauen. Das heißt nicht »abschreiben«, sondern Anregungen finden. Nicht mehr, nicht weniger. Denn Duplicate Content wollen wir nicht.

Ressourcen finden Wie kommt der Content zusammen? Wer schreibt ihn? Hier die schlechte Nachricht: Qualitativer Content kostet, vergessen Sie bloß die Angebote à la 4,50 Euro für 2.000 Zeichen – Google wie auch Ihre (potenziellen) Kunden erkennen es. Ganz bestimmt. Und das führt zu Desinteresse… bei beiden. Ein ordentliches Budget ist unerlässlich; und daher die gute Nachricht: Freelancer wie vom »TMR« Text- und News-Service oder Angestellte können das übernehmen. Aber bitte Leute, die schreiben können, die Erfahrung haben und wissen, dass es eine Rechtschreibprüfung bei Textverarbeitungen gibt. Bei allen.

Den Inhalt optimieren Nicht gleich Wunder erwarten, alles braucht seine Zeit. Ein wenig Trial und Error, noch mehr Geduld und aber auch Durchhaltevermögen sind gefragt. Es wird…

Ein wenig SEO schadet nicht Mit dem richtigen Ansatz, ohne überflüssiges Keyword-Spamming und übertriebenes Verbiegen von Sätzen schreiben – etwa um gekünstelt Key-Phrasen zu platzieren. Ein Keyword hier und da (auch in der Überschrift, klar), einen ordentlichen Title-Tag und eine sinnvolle Meta-Description, mehr braucht es nicht.

Monitoring so gut es geht Social Media, Blogs und News sind kein Gebiet für traditionelles Monitoring, einen typischen »Return on Investment« gibt es hier nicht. Aber einen »Return of Trust« – kurz: Vertrauen schaffen – den gibt es schon. Und in dem Zusammenhang kann es denn auch nicht schaden, sich ein eigenes Monitoring zu schaffen, zu schauen, welches die erfolgreichen Artikel und News sind. Was bedeutet: die guten Themen voran treiben, die wenig erfolgreichen schlicht vergessen.

Lernen und anpassen Eine weitere schlechte Nachricht für alle: Man muss dran bleiben, immer wieder lernen und bereit sein, den Einsatz zu verändern, die Strategien auch radikal zu verändern. Man muss lesen, forschen und aufmerksam zu hören. Das kostet Zeit und das kostet Geld – egal, ob man es selbst macht oder sich Experten dafür engagiert. Ohne Grundwissen wird es nichts mit den Kunden. Das Internet und die Bedingungen ändern sich permanent, ohne Pardon (wie einige große Webseiten bei den letzten Google-Updates merken konnten) – es ist vom Grundsatz her kurzlebig, ja flüchtig. Pro-aktiv damit umzugehen, ist mit Sicherheit eine Top-Content-Stratgie.

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