Social Media-Marketing – wenn der Status Quo einfach nicht (mehr) reicht

Das Gefühl lässt einen manchmal nicht los – besonders bei KMU ist es weit verbreitet: Haben wir etwas verpasst? Machen wir das Richtige? Machen wir genug? Die Welt der Kommunikation und Werbung trichtert es einem jeden Tag ein – Social Media muss sein. Content Marketing muss sein. Und viele haben es auch in Angriff genommen, einen Account hier angelegt, eine paar Meldungen dort platziert – und sogar einen Blog begonnen. Doch das gute Gefühl stellt sich nicht ein. Eher die Ahnung, dass andere weiter sind, bereits einen Vorsprung haben. Die große Frage des Social Media-Marketing steht im Raum: Wie mache ich es besser? Was mache ich eigentlich falsch?

Gehen wir erst mal auf Spurensuche:

  • Gelegentliche Ausbrüche von Marketing bringen Sie nicht voran und machen Ihren Return On Investment mehr kaputt als das was übrigbleibt.
  • Eigentlich haben Sie keine Lust, mehr als den Status Quo zu bedienen.
  • Sie suchen nach der eierlegenden Wollmilchsau des Social Media.
  • Sie haben nur ein kleines Budget und würden sich freuen auch nur einen Tick besser als bisher zu sein.
  • Sie haben keine Ahnung, wie Sie mit der Konkurrenz gleich ziehen sollen – geschweige denn sie übertrumpfen.
  • Sie haben keine rechte Vorstellung, wie Sie Ihre Kunden »inspirieren« sollen.
  • Sie haben bereits ein kleines Vermögen in eine Webseite, einen Blog investiert, fühlen sich aber (wissens~)technisch eigentlich überrollt und sehen nicht mal entfernt am Horizont einen Return On Investment.
  • Ihre Marke verblasst so langsam aber sicher, weil Sie den aktuellen Status Quo nicht überwinden können.
  • Eigentlich haben Sie für dieses Social Media-Gedöns gar keine Zeit.

Erkennen Sie sich an vielen Stellen wieder, beschleicht Sie dieses oder jenes Gefühl immer und wieder? Dann hole ich mal zum Gegenschlag aus. Machen wir einfach ein paar Vorsätze für die kommende Zeit daraus. Bunt und durcheinander. »Take your pick!«. Dann klappt’s auch mit den Kunden.

  • Wir werden uns eine feste Marketing-Stunde pro Woche einplanen. Donnerstag von 11 bis 12 Uhr. Fest.
  • Wir werden eine Marketing-Strategie für Social Media erarbeiten. Und wenn wir es alleine nicht hinkriegen, holen wir uns Hilfe in Haus, eine Art externen Marketing-Berater.
  • Wir streichen alle gelegentlichen und ungeplanten Marketing-Maßnahmen.
  • Wir überlegen, wie wir unsere Marke stärken können, indem wir überlegen, was unsere Kunden an uns interessiert. Uninteressant ist, was wir denken, was uns interessant macht.
  • Wir planen, wie wir die Social Media-Strategie in unser gesamtes Marketing, on- und offline, integrieren können.
  • Wir erstellen einen Redaktionsplan für Social Media. Mindestens drei Themen pro Monat. Und gleich für drei Monate im Voraus. Nur einmal im Monat darf es etwas Werbliches sein!
  • Wir überlegen, was uns von einem anonymen Unternehmen zu einem »anfassbaren«, vertrauenerweckenden Gesprächspartner macht.
  • Wir gucken alle unsere Unterlagen durch (auch ältere), damit wir Material finden, aus dem wir Meldungen / News / Artikel / Blog-Beiträge generieren können.
  • Wir fragen uns: Wie mache ich aus anonymen Kunden ein ständiges Publikum meiner Social Media-Beiträge?
  • Wir überlegen, bevor wir (überstürzt) handeln.
  • Wir handeln mit der Geschäftsführung ein ernsthaftes Budget für Social Media aus.
  • Wir engagieren eine Honorarkraft, wenn wir alleine nicht voran kommen und die Umsetzung zeitlich partout nicht hinbekommen.

Hilfe gefunden? Strategie angegangen – und überhaupt: Den Donnerstag fest im Kalender? Dann geht es los. Nicht mehr arbeiten, sondern smart arbeiten und ein Social Media-Marketing jenseits des Status Quo realisieren. Es geht. Versprochen.

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2 Kommentare zu “Social Media-Marketing – wenn der Status Quo einfach nicht (mehr) reicht

  1. Hi Tom, genau diese Bedenken und fehlenden Strategien höre ich oft heraus in Gesprächen mit Unternehmern, die sich ambivalent verhalten – und, obwohl sie das oft auch wissen, keinen Berater hinzu ziehen. Online-PR, Social Media und Web 2.0 bleiben dann bei ihnen theoretisch, während aktivere Unternehmer sich bereits im Netz positionieren. Der Zeitpunkt spielt eben auch eine Rolle …

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